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Gämsen im Steinbruch
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Januar 2012 |
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Vor knapp zwei Jahren wurde der mit Unterstützung
von Erlebnisraum Tafeljura von Mario Dolder erstellte Lehrpfad in der Gipsgrube
Zeglingen eingeweiht. Nicht nur die Bevölkerung findet nun offenbar daran
Gefallen, wie dieses Bild beweist. Wer den Lehrpfad und/oder die Gämsen sehen
will, ist herzlich zu einem lohnenen Besuch eingeladen.
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Trocknungsmaschinen |
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Januar 2012 |
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Der Fonds Landschaft Schweiz hat dem Verein
Erlebnisraum Tafeljura den Kauf von zwei Trocknungsmaschinen für die Verarbeitung
von Hochstammobst gesponsert. Mietbedingungen siehe hier
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Erlebnisraum Tafeljura
am Floh- und Bauernmarkt Maisprach |
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Oktober 2011 |
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Bei schönem, aber windigem Wetter wurden
unsere Projektbeschriebe, Flyer und Gewinne richtig durchgewirbelt und weckten
so das Interesse der BesucherInnen. Information über Projekte, Verkauf von
Erlebnispfad-Broschüren und Wisenbergpanorama sowie Mitgliederwerbung sind
unsere Haupttätigkeiten am Stand. Im Bild die Marktcrew mit einem frischgewonnen
Mitglied. |
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Die Posamenterprodukte wurden - zusammen
mit dem Hochstammprodukt Birnel - am Nachbarstand des Vogelschutz-, Heimatschutz-
und Verschönerungsvereins Maisprach verkauft. Herzlichen Dank!
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Erlebnisraum Tafeljura
am Ebenraintag 2011 |
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September 2011 |
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Am Samstag, 4. September hat sich der Verein
Erlebnisraum Tafeljura in Sissach präsentiert. Der große Besucheraufmarsch
am neu organisierten Ebenraintag bescherte auch unserem Stand viele interessierte
und aufmerksame Gäste. |
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Jung und alt liess sich vom Fadenstand
begeistern, wollte selber einmal die Fäden in der Hand haben und sein Glück
versuchen. Als Lohn winkten - nebst Information zu Zielen und Projekten des Vereins
- auch verschiedene Kleinigkeiten zum Geniessen oder Mitnehmen. Absoluter Renner
bei den Zufallstreffern waren die farbigen Tüten aus alten Kalenderblättern,
sie gingen uns nach kurzer Zeit aus. Das Oberbaselbiet ist halt wirklich eine
Wundergugge!
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Kulinarische Höhepunkte:
Oberbaselbieter Zwetschgenwochen 27. August - 11. September 2011
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August 2011 |
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Mit
Cantadou gefüllte Zwetschgen ...

...
und Kalbflleischroulade mit rassiger Zwetschgenfüllung (Fotos: Löwen
Waldenburg)
Dieses Mal sind dabei:
| Anwil |
Restaurant Jägerstübli
(ab Mitte September) |
| Gelterkinden |
Rössli |
| Läufelfingen |
Bad Ramsach |
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Rosengarten |
| Sissach |
Café Bistro Cheesmeyer |
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Bergwirtschaft Sissacherfluh |
| Waldenburg |
Hotel Restaurant Löwen |
| Wenslingen |
Dorfbeizli |
| Wittinsburg |
Restaurant Bürgin |
| Basel |
Hotel Victoria (Chefkoch wohnt im Oberbaselbiet) |
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Kaum sind die Kirschen
vorbei, "blauen" schon die Zwetschgen an den Bäumen. Zum dritten
Mal ruft der Verein Erlebnisraum Tafeljura zu Zwetschgenwochen im Oberbaselbiet
auf. Fellenberger, Bühler oder Hauszwetschgen von Hochstämmen eignen
sich hervorragend zur Zubereitung von leckeren Speisen - und beileibe nicht nur
für Desserts! Jedes Jahr können wir weitere
Gastbetriebe fürs Mitmachen bei den Spezialwochen gewinnen, einige haben
sogar eine eigene Zwetschgenkarte entworfen. Jedes Jahr entstehen auch neue, fantasievolle
und spannende Kombinationen mit Zwetschgen z.B. Lammrücken auf Chili - Zwetschgenragout,
Zwetschgendrunder - Geschnetzeltes Kalbfleisch mit Dörrzwetschgen oder Schweinshalsbraten
mit Zwetschgenrotweinsauce. Aber auch Klassiker wie Zwetschgenpfeffer oder Kompott
mit Zimtglacé sind zu degustieren. Der Absatz von
Früchten aus Hochstammobstgärten bringt gleich mehrere Pluspunkte: Lokale
Produktion, kurze Transportwege, Wertschöpfung in der Region, Pflege und
Erhaltung der artenreichen und ökologisch wertvollen Hochstammobstgärten,
Pflege des typischen und beliebten Landschaftsbildes und erst noch Leckereien
auf dem Teller - was will man noch mehr? Wir haben einen
Zeitraum von 3 Wochen angegeben, an einigen Orten sind die Speisen auch schon
früher oder noch länger im Angebot. Und auch weitere Restaurants haben
Zwetschgenspeisen auf der Karte! Wir hoffen, dass die vielen fruchtigen Angebote
auf den Karten Anklang finden bei den Gästen. Und - lassen Sie sich anregen,
experimentieren Sie! Auch zu Hause bereichern Hochstammzwetschgen den Menuplan,
frisch, eingekocht oder gedörrt.
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Wo steht der Jurapark
im August 2011? |
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August 2011 |
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Das Ziel, die Eingabe beim Bund, konnte auch
nach zwei Anläufen anfangs 2010 und 2011 nicht erreicht werden, da der Jurapark
Baselland zurzeit die Kriterien des Bundes nach einer zusammenhängenden Fläche
von mindestens 100km2 nicht erfüllt. Im Juni 2011 haben die Trägergemeinden
deshalb entschieden, das Projekt bis 2013 auf Eis zu legen. Mehr
dazu ...
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Oberbaselbieter Kirschenwochen:
Kirschen sind in aller Munde!Hochstammkirschen
aus dem Oberbaselbiet sind Grundlage für göttliche Speisen |
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Juni 2011 |
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| Anwil |
Restaurant Jägerstübli |
| Läufelfingen |
Bad Ramsach |
| Ormalingen |
Land Gasthof Farnsburg |
| Sissach |
Café Bistro Cheesmeyer |
| Waldenburg |
Hotel Restaurant Löwen |
| Wenslingen |
Dorfbeizli |
| Wittinsburg |
Restaurant Bürgin |
| Basel |
Hotel Victoria (Chefkoch wohnt im Oberbaselbiet) |
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Unter dem Motto saisonal und regional
hat der Verein Erlebnisraum Tafeljura verschiedene Restaurants im Bezirk Sissach
angeregt, bei den erstmals durchgeführten Oberbaselbieter Kirschenwochen
mitzuwirken und Speisen mit einheimischen Hochstammkirschen anzubieten. Lokale
Produktion, kurze Transportwege, Wertschöpfung in der Region, Pflege und
Erhaltung der artenreichen Hochstammobstgärten - ein Plus nach dem andern!
Mehr dazu ... Die nebenstehenden
Gastbetriebe beteiligen sich an den Oberbaselbieter Kirschenwochen und freuen
sich auf regional und saisonal orientierte Kundschaft! Die Angebotspalette
umfasst zum Beispiel Baselbieter Kirschentiramisu, Kirschen-/ Balsamicoglace,
Chirsipfäffer, Pfannkuchensäckli mit heissen Kirschen gefüllt,
Steak mit Chirsipfäffersauce, Chirsicoupe, Kirschenauflauf, Kalbssteak an
Kirschrahmsauce oder Entenbrüstchen an Kirschenjus. Die Kirschenwochen
finden im Zeitraum Mitte Juni bis Mitte Juli statt, in einzelnen Restaurants bleiben
die Angebote noch länger auf dem Menuplan. Sicher haben auch viele anderer
Gastbetriebe Kirschenspeisen auf der Karte, nachfragen kann man immer, denn -
KonsumentInnen bestimmen das Angebot durch ihre Nachfrage. E Guete! |
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Erlebnisraum Tafeljura
am Homburgfest |
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Juni 2011 |
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Am einmaligen Fest zur Eröffnung der neu
renovierten Homburg war der Erlebnisraum Tafeljura gleich doppelt vertreten.
Am
Mittelaltermarkt auf dem Festplatz oberhalb von Buckten konnten wir mit unserm
Stand wieder viele Besucherinnen und Besucher anziehen und im Gespräch über
die Vereinsaktivitäten informieren.
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Fäden ziehen
macht Spass, Beziehungen knüpfen auch. Zudem bringt dies Gemeinschaft und
hilft Kräfte zu bündeln für unsere Ziele.
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Im Bild von rechts
nach links René Eichenberger Präsident Tourismus BL, Dieter Forter
Gemeindepräsident Läufelfingen, Jessica Baumgartner Geschäftsführerin
Erlebnisraum Tafeljura, Martin Rüegg Präsident Erlebnisraum Tafeljura
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Im Bild von rechts
nach links: Urs Wüthrich-Pelloli Regierungsrat, Ueli Pfister Vorstandsmitglied
Erlebnisraum Tafeljura, Carla Wüthrich-Pelloli
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 Auf
dem Weg zwischen Festplatz und Homburg lud ein mobiler Erlebnispfad zu kurzen
Augenblicken ein. An insgesamt 10 Posten erfuhr man wissenswerte Häppchen
zu den folgenden Themen: Unterer Hauenstein, Homburg, Höhlenbäume, alte
Linde, Niederwald und Hochwald, Trockenmauern, Flechten und Felsvegetation. Mit
verschiedenen Elementen wurde der Blick der Besuchenden auf eine Attraktion gerichtet. |
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Erlebnisraum Tafeljura
am Oltiger Määrt |
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Mai 2011 |
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Auch dieses Jahr war der Verein 'Erlebnisraum
Tafeljura wieder mit einem Stand am Oltiger Määrt präsent. Information
einmal anders: Besucherinnen und Besucher durften an einem der vielen Fäden
ziehen und damit die Information auswählen. Dafür wurden sie belohnt
mit sinnlichen Erlebnissen für Auge, Nase, Zunge oder Hand. Holunderblüten,
Zwetschgeläckerli, Äpfel, Kristalle, Papiertüten, oder Flyer konnten
gewonnen werden, immer garniert mit Information zu Tätigkeitsfeld und Projekten
des Vereins
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Erlebnispfad wisenbergwärts
ausgeschildert |
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Mai 2011 |
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Anlässlich des Wisenbergfestes vom Sonntag,
22. Mai 2011 waren alle Stationen des erlebnispfad wisenbergwärts für
einen Tag mit der Broschüreninformation ausgeschildert. Jetzt sind die Schilder
wieder versorgt. Hier können
Sie eine Broschüre bestellen, damit Sie auf Ihrer nächsten Wanderung
die interessanten Berichte zur Hand haben. |
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Erlebnispfad wisenbergwärts:
Wanderweg im Chrindel wieder offen |
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April 2011 |
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Seit 2007 steht das vielfältige Tal des
Chrindel-Baches unter kantonalem Schutz. Der Chrindel-Bach war vor langer Zeit
an den Rand des Talgrundes verlegt worden und floss lange Zeit nicht dort, wo
er natürlicherweise durchfliessen würde. Damit der Chrindelbach zukünftig
sein Bachbett wieder selber gestalten kann, wurde er auf einer Strecke von rund
370 Meter an seinen ursprünglichen Ort verlegt. Davon profitieren die auf
naturnahe Bach-Auen angewiesenen Tier- und Pflanzenarten, wie Schwarzerle, Sumpfdotterblume,
Amphibien und gewisse Laufkäferarten. Die Aufwertungsarbeiten
sind beendet, der Wanderweg im Naturschutzgebiet "Chrindel" in Rümlingen
und Rünenberg wieder offen. Das Chrindelbächli wird seinen Lauf wieder
selber gestalten, wir verfolgen gespannt, wie sich die Umgebung entwickelt. Geniessen
auch Sie den Frühling im wildromantischen Gebiet Chrindel und Stierengraben
und beobachten Sie die Veränderungen. Hier
können Sie die Broschüre zum Erlebnispfad wisenbergwärts bestellen.
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Trockenmauersteine
aus der Region |
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März 2011 |
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Grössere Projekte für neue Trockenmauern
brauchen auch das entsprechende Quantum an geeignetem Baumaterial. Zurzeit stehen
in unserer Region nicht genügend oder nicht genügend gute Steine für
stabile, langlebige Trockenmauern zur Verfügung. Eine Arbeitsgruppe mit Fachleuten
aus der Steinbranche (Geologen und Trockenmaurer) untersucht seit März 2011
die Möglichkeiten, in bestehenden regionalen oder sogar lokalen Steinbrüchen
neues Material zu erschliessen. |
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1. Preis bei "Trophée
de femmes" der Yves Rocher Stiftung für Posamenterprodukte |
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Februar 2011 |
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Zur
Yves-Rocher-Stiftung ... |
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Dora Meier hat mit ihrem Projekt Posamenterprodukte
den 1. Preis gewonnen bei der nationalen Ausschreibung der Umweltstiftung "Fondation
Yves Rocher". Der Verein Erlebnisraum Tafeljura gratuliert herzlich! "Trophée
de femmes" ist ein Umweltpreis, der Frauen mit aussergewöhnlichem Engagement
für die Natur und Umwelt unterstützt. In der Schweiz hat die Umweltstiftung
"Fondation Yves Rocher" den Umweltpreis für das Jahr 2011 jetzt
zum fünften Mal verliehen. Bei der Auswahl der Preisträgerinnen zählen
Einsatz für Biodiversität und Kulturlandschaft ebenso, wie die Fähigkeit
andere Menschen für die gewählten Ziele und initiierten Projekte zu
begeistern. All diese Eigenschaften verkörpert Dora Meier in hohem Masse.
Der schleichende Wandel in der Kulturlandschaft des Tafeljuras
zeigt sich in aller Deutlichkeit beim Verlust der hochstämmigen Obstbäume.
Diese fallen vorab aus Gründen der Wirtschaftlichkeit. Schaden entsteht dadurch
auf Seiten Ökologie - traditionelle Hochstammobstgärten sind sehr artenreiche
Lebensräume, und auch im kulturhistorischen Landschaftsbild - das Oberbaselbiet
wird mit den Obstgärten regelrecht gleichgesetzt. Dora
Meier-Küpfer wollte dieser dramatischen Entwicklung nicht einfach zuschauen.
Während ihrer Familienarbeit "am Herd" entstand die Idee, Zwetschgen
nach Großmutters-Rezept zu regionalen Köstlichkeiten wie Marmelade,
Törtchen und Dörrobst weiterzuverarbeiten. Entstanden sind nachhaltige
Produkte, wie zum Beispiel das süss-saure Zwetschgenmus "prune d'or",
welche ihrem Namen alle Ehre machen. Sie werden unter dem Label "Posamenter"
verkauft. Es ist Dora Meiers großem ehrenamtlichen Engagement zu verdanken,
dass bereits mehrere Posamenterprodukte den Weg in die Regale von grösseren
Coop-Filialen gefunden haben. So können derzeit ca. 12 Tonnen Hochstammzwetschgen
pro Jahr aus über 30 Betrieben verarbeitet werden, das kann durchaus lukrativ
werden für die Landwirte. Damit ist auch das Interesse wieder gewachsen,
die alten Bäume stehen zu lassen, sie zu pflegen und die köstlichen
Bühler, Fellenberg oder Hauszwetschgen wieder zu ernten - ein grosses Plus
für unsere wertvolle Kulturlandschaft. Dora Meier hat
den 1.Preis absolut verdient. Herzliche Gratulation!
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